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Lage & Nachbarn

Albersdorf liegt im Osten des Kreises Dithmarschen, nahe dem Nord-Ostsee-Kanal. Die waldreiche Landschaft ist von der hügeligen Geest geprägt. Zahlreiche Grabstätten aus der Jungsteinzeit und Bronzezeit sind typisch für diese Region.

Unsere Nachbarn

Gemeinde Arkebek

Die Gemeinde Arkebek ist ein kleiner (692 ha) vom Wald umgebener Ort zwischen Albersdorf und Nordhastedt. Viele schöne Rad- und Wanderwege laden zum Erkunden der Umgebung ein. Interessant sind unter anderem die denkmalgeschützten Hügel- und Steingräber, die allesamt an der Kreisstraße 40 liegen, die an Arkebek vorbei, von Albersdorf nach Schrum führt.

Mit ca. 250 Einwohnern ist Arkebek zwar ein kleiner Ort, aber hier wird die Dorfgemeinschaft noch großgeschrieben.

  • Jedes Jahr im März ist die ganze Gemeinde auf den Beinen, um den Ort und die Umgebung im Rahmen des Umwelttages zu säubern.
  • Eine besondere Veranstaltung für die Kinder und Jugendlichen des Ortes ist das traditionelle Vogelschießen, bei dem alle - Jung und Alt - von morgens bis abends viel Spaß haben.
  • Das Maifeuer in der Arkebeker Sandkuhle sowie der jährliche Laternenumzug im November ziehen mittlerweile Gäste aus anderen Gemeinden an.
  • Zur Dorftradition gehört auch eine ausgiebige Fahrradtour mit anschließendem Grillen sowie das Erntefest.
  • Ein Höhepunkt des Dorflebens ist der Dorfausflug, der in jedem Jahr zu einem anderen Ziel in Schleswig-Holstein führt.
  • Seit dem Jahr 2010 wird im Rahmen einer Gemeinschaftsaktion ein großer beleuchteter Weihnachtsbaum am Ehrenmal in der Ortsmitte aufgestellt.
  • Große und kleine Arkebeker treffen sich dort an einem Adventssonntag zum Klönen, Singen und Geschichten vorlesen.

Abgesehen von den erwähnten Veranstaltungen, hat Arkebek noch eine ganze Menge zu bieten. Ein Mittelpunkt im Ort ist der liebevoll gestaltete Spielplatz, der zum Spielen und Verweilen einlädt. Auf dem Bolzplatz an der Sandkuhle kann Fußball gespielt werden.

In Arkebek lebt und werkt der Tier-, Jagd- und Portraitmaler Rainer Schmidt. Es gibt einen Gardinen-Wasch- und Dekoservice, einen Motorrad-Einzelhandel sowie eine Zimmerei und einen Zeltbau. Die Arkebeker Jagdgenossenschaft ist für die Hege und Pflege sowie für die Verwaltung der Wildtiere verantwortlich.

Auch ein Urlaub in Arkebek, mit seiner schönen Umgebung und Natur, ist kein Problem, da auch Ferienwohnungen angeboten werden. Durch die günstige nahe Lage an die Gemeinde Albersdorf (ca. 2 km) und die Kreisstadt Heide (ca. 10 km), sind Einkaufsziele schnell erreicht.

Gemeinde Bunsoh

Bunsoh ist eine Gemeinde mit ca. 870 Einwohnern und einer Fläche von 1.170 ha. Im Ort gibt es eine Grundschule und einen Kindergarten.

Im Sommer ist das Quellenbad Bunsoh ein Treffpunkt für Jung und Alt. Dieses Bad ist in ganz Schleswig-Holstein einmalig, denn es wird mit Quellwasser aus den nebenliegenden Vorwärmteichen gespeist und fließt dann wieder ab in den Mühlenteich. Es werden keine Chemiekalien eingesetzt.

Es besteht eine Partnerschaft mit einem kleinen Ort in der Normandie, Manne-ville s/Risle. Über die ganzen Jahre sind hier viele Freundschaften innerhalb von Familien geschlossen worden.

Gemeinde Immenstedt

Die Gemeinde Immenstedt gehört mit ca. 100 Einwohnern zu den kleinsten Gemeinden des Amtes. Es liegt nördlich von Albersdorf in Richtung Tellingstedt als Reihendorf entlang der Landesstraße 149, einem der alten Ochsenwege, welche früher zum Treiben der Ochsen von den fetten Weiden Dithmarschens zum Viehmarkt nach Wedel genutzt wurden. Sie ist heute ein Teil der Grünen Küstenstraße, im ADAC-Straßenatlas als landschaftlich besonders reizvoll ausgewiesen.

Der Ort ist umgeben von Äckern, Wiesen und Weiden, die im Laufe der Jahrhunderte auf einer ehemaligen Heidelandschaft, der Immenstedter Loh, von den Landwirten urbar gemacht wurden. Mit der Endung -stedt im Namen gehört es zu den ältesten Orten im Lande, besiedelt im 12. Jahrhundert, erstmals erwähnt 1566 als Ihstenstedte, was als die Wohnstätte des Immo zu deuten ist, wird es nach einer zeitweiligen Abwanderung der Bevölkerung erst ab 1825 wieder neu besiedelt.

Ein kleines Neubaugebiet wurde nach der alten Ortsbezeichnung Op de Loh benannt. Hier haben überwiegend junge Familien ihren Traum vom eigenen Haus verwirklichen können. Der Ort zeichnet sich aus durch eine sehr gute, gelebte Dorfgemeinschaft, gemeinsamen regelmäßigen Dorfveranstaltungen, wie z. B. das Maifeuer.

Gemeinde Offenbüttel

Offenbüttel liegt am nordöstlichen Rand des Amtes Mitteldithmarschen direkt am Nord-Ostsee-Kanal und an der Eider. Das Gemeindegebiet besteht aus der geschlossenen Ortslage Offenbüttel und den Ortsteilen Dammsknöll, Heinkenstruck, Eckhorst und Hinrichshörn. Es umfasst eine Fläche von 1.427 ha und hat ein Wegenetz von ca. 45 km.

Geprägt wird das Dorfbild von acht landwirtschaftlichen Vollerwerbsbetrieben. Daneben gibt es ein Bauernhofcafé, zwei Lohnunternehmen, ein Bauunternehmen, einen Reetdachdecker, zwei Kfz-Reparaturwerkstätten, den Reiterhof Süderknöll, den größten Kutschenhändler Norddeutschlands und einige kleinere Geschäfte.

Das gesellige Dorfleben der 293 Einwohner wird hauptsächlich durch den Sportverein FCO, die Freiwillige Feuerwehr, den Kultur- und Touristikausschuss der Gemeinde, die Theatergruppe, den Angelverein Kanalfreunde und den Motorradclub Kolbenklopper bestimmt.

All die touristischen Angebote und die zentrale Lage von Offenbüttel haben in der letzten Zeit dazu geführt, dass die angebotenen Ferienunterkünfte im Sommer gut ausgelastet sind.

Gemeinde Osterrade

Osterrade liegt im Osten des Kreises Dithmarschen und beheimatet, verteilt auf 1.709 ha, rund 450 Einwohner. Eider und Gieselaukanal sind natürliche Grenzen, die von Anglern besonders geschätzt werden. Der nahe Nord-Ostsee-Kanal mit seinem regen (Traum-) Schiffverkehr lädt Einheimische und Touristen zu Spaziergängen ein.

Zum Gemeindegebiet gehören seit 1974 die vormals selbstständigen Dörfer Jützbüttel, Süderrade und Osterrade mit ihren Außensiedlungen Schormoor, Christianshütte, Redder, Niederweide und Heinkenstruck.

Der 1272 erstmals urkundlich erwähnte Ort ist traditionell landwirtschaftlich geprägt und pflegt eine lebendige Dorfgemeinschaft, bei der auch Zugezogene aus anderen Bundesländern sich gerne integrieren. Freiwillige Feuerwehr und Kreativgruppe organisieren ehrenamtlich ein Veranstaltungsprogramm, das alte Bräuche (z. B. Boßeln, Ringreiten, lebender Adventskalender) jährlich neu belebt und mit wechselnden Angeboten (z. B. Filzen, Luftgewehrschießen, Kaspertheater, Spieleabend und Radtour) bunt mischt.

Auch die Dorfentwicklung geht mit der Zeit. Dazu gehört die Wiederentdeckung der Natur als Erholungsraum. Die vorausschauende Renaturierung des Viehbek passt in die Landschaft der 2010 beschlossenen Renaturierung des Offenbütteler Moores. Naturpfade durch eine behutsam bewirtschaftete Landschaft schaffen neue Verbindungen und erschließen Perspektiven, deren Grundlage die Heimatverbundenheit der Bevölkerung bleibt.

Gemeinde Schafstedt

Direkt am Nord-Ostsee-Kanal liegt die Gemeinde Schafstedt. Seit dem 25. Mai 2008 sind wir eine von 24 Gemeinden im Amt Mitteldithmarschen. Schafstedt umfasst eine Gesamtfläche von ca.1.840 ha, 40 Kilometer Wege und hat derzeit 1.337 Einwohner. Das Gemeindegebiet besteht aus der geschlossenen Ortslage Schafstedt und den Ortsteilen Hohenhörn und Dückerswisch, sowie den Siedlungen Hanroden, Nordholz, Telsenhof und Schafstedter-Feld. Das Wahrzeichen der Gemeinde ist eine über 350 Jahre alte Eiche, die sich auch im Wappen wiederfindet.

Der Autobahnbau mit der Brücke über dem Nord-Ostsee-Kanal wurde 1989 beendet und für den Verkehr freigegeben. 1990/1991 erhielt die Feuerwehr und somit auch die Gemeinde ein neues Feuerwehrgerätehaus und Fahrzeuge, um den Brandschutz auch auf der A 23 zu gewährleisten.

Die verkehrsgünstige Lage mit eigener Auf- und Abfahrt zur A 23 und der Hafen in Hohenhörn am Nord-Ostsee-Knanal sind für Gewerbebetriebe und Bauherren äußerst interessant. 126 Gewerbetreibende sind hier gemeldet. Lebensmittelhandel, Bäcker, Tankstelle, Landmaschinenhandel, Beschriftungsbüro, Arztpraxis, Versicherungen, Buchhalterin, Fahrschule, Friseur, Autohandel, Autolackiererei, Baufach- und Freizeitmarkt, Angelshop, Trapezblechhandel, Pferdetherapiezentrum, Banken, Geschenke Stuv, Pflegeservice, Blumenhandel sind die größten Betriebe am Ort.

Es gibt eine verlässliche Grundschule, Kindergarten mit Familiengruppe und eine Spielstunde. Vereine und Verbände erfüllen unsere Gemeinde mit Leben: Sportverein mit Sport-, Tennisplätzen und Soccerfeld, Feuerwehr, Angelverein, Spielmannszug, Kyffhäuser mit eigenem Schießstand, Volkstanzgruppe, Gesangsverein, Theatergruppe, Reservistenkameradschaft, Treckertreck, SoVD, Reiter- und Jagdverein, eigenes Schwimmbad mit Beachvolleyballfeldern usw.

Der Fremdenverkehrsverein mit Zimmervermittlung lockt viele Urlauber nach Schafstedt (www.fvv-schafstedt.de). Gerade die Nähe zum Nordostseekanal, die vielen Wanderwege durch Wald und Flur und unsere Pony- und Ferienhöfe sind bei Urlaubern und Einheimischen beliebt.

In unserer Gaststätte, im Imbiss, im Stehcafé und im Kerzenhof kann man sich nach Spaziergängen stärken.

Gemeinde Schrum

Schrum ist eine sehr kleine (81 Einwohner, Stand: Januar 2011, und eine Fläche von 500 ha) von Landwirtschaft und Pferdezucht geprägte Gemeinde im nordöstlichen Gemeindegebiet, umgeben von Wiesen, Wald und beschaulichen Wegen. Insgesamt acht Gewerbebetriebe sind in Schrum angesiedelt. Schrum ist ein kleines Dorf, das weitgehend von landwirtschaftlichen Betrieben und Pferdezucht geprägt und von ruhigen, beschaulichen Wegen durch Wald und Wiesen umgeben ist.

Die Gemeinde mit ihrem bewaldeten Geestgebiet hat mit 78,81 Meter über NN, hinter dem Gestüt "Grimmstal", die höchste Stelle im Kreis Dithmarschen. Dieser Punkt (Flur 117/36) liegt in der heutigen Wiese (Flur 116/36), diese wurde in der Karte von 1872-73 mit "Karghöde" bezeichnet. In "Die Flurnamen Dithmarschens" von Prof. Dr. Wegemann, Kiel, von 1941 steht auf der Seite 12 im Band II: "to Süderstöven" 79 m hoch, Mtbl. Dieser Flurname wurde aus dem 1872 bezeichneten Flurstück (Stüf/Stüfbarg) südlich der höchsten Stelle in Schrum genommen er hat aber nur eine Höhe von knapp über 75 m ü. NN. Diese Höhe liegt heute auf dem Truppenübungsplatz und wird als "LSG Höhe 75" bezeichnet.

Die Gemeinde ist über die Kreisstraße 40 erreichbar, welche in Welmbüttel von der Bundesstraße 203 abzweigt und in Richtung Albersdorf/Arkebek verläuft.

Der Ort hat 12 denkmalgeschützte Hügel- und Steingräber, wovon ein zerstörtes Langbett und 6 Hügel auf einem Grundstück im Süden der Gemeinde liegen. Die restlichen 5 mit zwei stattlichen Hügeln liegen auf dem Gelände des Truppenübungsplatzes "Riese".

Gemeinde Tensbüttel-Röst

9,39 km2 Fläche und 693 Einwohner zählt die Gemeinde Tensbüttel-Röst. Neben den namensgebenden Ortsteilen Tensbüttel und Röst gehören auch die Siedlungen Ganzenbek, Lichtenhof und Oldörpen zur Gemeinde. Die beiden Ortsteile Tensbüttel und Röst schlossen sich 1974 zur heutigen Gemeinde zusammen. Die 1329 erstmals urkundlich erwähnten Ortsteile wurden 1402 bei kriegerischen Auseinandersetzungen zerstört und an der jetzigen Stelle wiederaufgebaut. Tensbüttel gehört siedlungshistorisch zu den Büttel-Ortschaften.

Ein reges Vereinsleben, wie der Sportverein, Schützenverein und die Freiwillige Feuerwehr gestaltet das Dorfleben aktiv mit. Geselliger Dorfmittelpunkt bildet das Sportheim mit den Anlagen.

Die Jobst- und Anna-Wichern-Stiftung, ein Heim für mehrfach behinderte Jugendliche und Erwachsene, sowie die diakonische Einrichtung für Suchtkranke gehören zum sozialen Umfeld. Heimatlose Tiere werden im Tierheim versorgt.

Gemeinde Wennbüttel

Wennbüttel beginnt, von Albersdorf kommend, bei der Gärtnerei Peters und endet mit seiner Gemarkung am Nord-Ostsee-Kanal. Das Dorf hat ca. 80 Einwohner und fünf Landwirtschaftsbetriebe im Vollerwerb. Schweine- und Rinderzucht sowie Milchvieh- und Ackerbaubetriebe sind hier noch vorhanden.

Gesprochen wird Platt und ein Gruß beginnt in Wennbüttel immer mit moin, moin. Alle paar Jahre wird ein Dorffest gefeiert, an dem auch viele ehemalige Wennbüttler sowie Gäste teilnehmen. Wer sich von dem Trubel unserer Zeit eine kleine Erholungspause wünscht, dem sei geraten, sich mit dem Fahrrad oder zu Fuß in Richtung Wennbüttel auf den Weg zu machen. Am schön gelegenen Dorfteich mit seinem alten Baumbestand oder unter der Friedenseiche in der Dorfmitte kann eine kleine Rast erfolgen. Danach ist die Entscheidung zu treffen, welcher Weg zum Kanal es sein soll, denn die Zeichen des Radwandernetzes zeigen einerseits nach Fischerhütte und andererseits zur Grünentaler Hochbrücke.

In Richtung Fischerhütte kommt man an schönen alten Bauernhäusern mit ihren einladenden Haustüren vorbei. Und mit etwas Glück sieht man gleich ausgangs des Ortes ein Schiff durch die Koppeln fahren. Wer an der Friedenseiche in den Suhrtweg fährt, entdeckt bald zur Linken ein steinzeitliches Hünengrab. Danach links in die Lindenallee abbiegen; von Einheimischen wird dieser Weg Alter Bahndamm genannt. Nach etwa 500 Metern folgt eine Brücke über die Gieselau, welche hier noch in ihrem Urstromtal fließt. Es lohnt sich, eine kleine Pause einzulegen, um vielleicht beim Blick über das Brückengeländer einen Eisvogel zu entdecken. Wer nicht in die Lindenallee einbiegt, kommt zum Bahnübergang der Strecke Heide-Neumünster. Rechtsherum und dann nach ungefähr 400 Metern stößt man auf den alten Ochsenweg. Hier nach links lohnt sich ein Abstecher zur Falloh-Furt, einer flachen Stelle in der Gieselau, durch die früher die Ochsen getrieben wurden, auf dem Weg zum Markt nach Hamburg. Heute ist die Falloh-Furt ein Teil des Rundgangs vom Steinzeitpark mit eingebauter kleiner Kneipp-Anlage in der Gieselau. Hier finden die müden Beine des Wanderers eine willkommene Erfrischung.